hallo Ihr lieben Menschen, die Ihr meinem Blog folgt ..
ich möchte Euch einladen,
mich auch auf meinem Haupt-Blog
zu besuchen
schaut doch mal rein!
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herz~LICHT
die WaldSeele :)
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herz~LICHT
die WaldSeele :)
Gehirn & Frieden ~ ?
wie hängen diese beiden Begriffe zusammen?
GROßartig & sehr berührend erklärt!! ~ really worth seeing.. (english & german!)
schaut Euch das an. diese Frau ist Hirnforscherin u. berichtet über ihre Erfahrungen mit einem Schlaganfall vor Jahren, wie es sich anfühlte, welche ‘großartigen‘ Gefühls-Wahrnehmungen sie dabei erlebt hat. man merkt ihr an, wie sehr sie das Erlebnis berührt und sie erzählt mitreißend davon, so dass man atemlos lauscht und sich während ihrer Erzählung alles wunder~voll vorstellen kann. sie berichtet also von sich selbst in diesem Zusammenhang von innen betrachtet. und dies ganz belebt und teilweise sehr humorvoll.
sie bringt mit ihrem Bericht das große Potential der Entscheidung in die Welt ~ der Entscheidung darüber, WIE mensch leben will ~ eher rechtshirnig orientiert mit all seinen kreativen Möglichkeiten oder eher linkshirnig orientiert.
und was diese Entscheidung mit Frieden zu tun hat!
trotz des unglücklich gewählten Titels ist dieses Video SEHR sehens~wert!!
herzlichTer Gruß
WaldSeele
wirklich WUNDER-voll !!! ~ ~ ~ :) ~ ~ ~☼~ৡ;~ ♫ॐஜレo√乇☼ღ⌘☮☯❂~’*;.☼~ৡ;~ ♫ॐ
herzlichTer Gruß
WaldSeele
Heute möchte ich Euch das lesenswerte Buch von Richard Louv vorstellen, in dem schon in meinem Artikel “die Kinder und das Natur-Defizit-Syndrom” hier bei mir im Blog hingewiesen wurde.
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ich find, DAS gilt ja nicht nur für Kinder, sondern für Erwachsene ebenso!.. gibt es doch auch Menschen, die meinen, einmal draußen diese oder jene Erfahrung gemacht zu haben, würde reichen, weil sie ja wüssten, wie sich das anfühlt und die gleiche Erfahrung nicht nochmal machen müssten.. das find ich so schade und auch irgendwie erschreckend..
das oben beschriebene Verhalten von Menschen , die meinen, wenn sie 1x im Wald waren,
hätten sie schon ‘alles’ gesehen und wüssten schon ‘alles’ darüber .. *kopf schüttel..
sowas kann ich nicht verstehen..
für mich ist das erLEBEN jedes Mal vollkommen NEU..
ich schaue & lausche wie ein Kind.. jedes Mal auf’s Neue..
und gebe mich GANZ hin.. mit allen SINNEN.. !!
.. fühlen, spüren, hören, tasten, schmecken.. erkunden.. riechen.. umarmen..
.. atemlos & staunend mich hingeben.. wunder~voll.. :D

Photo -> waldseele.net
28seitige Leseprobe mit Vorwort von Prof Hüther & Tipps zu Unternehmungen mit Kindern
das Buch gibt’s hier
Originaltitel: “Last Child in the Woods -
Saving our children from nature-deficit disorder”, Richard Louv
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herzlich(t)er Gruß
WaldSeele
Draußen herumtollen, auf Bäume klettern… die meisten von uns haben gute Erinnerungen an Kindheitserlebnisse in der freien Natur und kommen auch heute noch am besten in Feld, Wald und Wiese zur Ruhe. Doch heute haben immer weniger Kinder Kontakt zur Natur. Mehr als die Hälfte der Menschen leben in Städten, und auch die Landbewohner leben überwiegend in einer auf Monokulturen reduzierten Welt, mit traurigen Folgen insbesondere auch für die Kinder
Die meisten von uns sind schon einmal auf einen Baum geklettert und haben sich in seiner Krone versteckt. Wir kennen das Sicherheitsgefühl, das sich einstellt, wenn man oben ist, und unsichtbar für alle anderen einen komfortablen Sitz gefunden hat. Auf Bäume klettern ist eine menschliche Urerfahrung; sie hat uns Hunderttausende von Jahren vor den meisten, uns gefährlichen Tieren in Sicherheit gebracht. Kinder klettern gerne auf Bäume, genauer gesagt: sie kletterten. Moderne Kinder tun das immer seltener. Wozu auch, werden die meisten Eltern fragen, »auf Bäume klettern ist gefährlich«. Schließlich kann man ja herunterfallen. Weit unbedenklicher sind da der Fernsehsessel oder der Computerstuhl. Darauf holen sich die Kleinen schlimmstenfalls eine verkümmerte Rückenmuskulatur; aber die können sie ja in einem Fitnessstudio wieder aufbauen. Was Eltern übersehen: Die psychische und physische Herausforderung für ihre Kleinen entfällt, ebenso die Naturnähe, die Selbstbestätigung und das daraus resultierende Selbstbewusstsein, das Abarbeiten schlummernder Energien. Spielen in freier Natur statt im Kinderzimmer oder auf dem Spielplatz regt die kindliche Kreativität an, erfordert oft die Zusammenarbeit mit anderen Kindern und den Einsatz aller Sinne, schult die Aufmerksamkeit auch für Gefahren und gewährt dem Kind Autonomie, sprich: Ruhe vor den Erwachsenen. Spielen in freier Natur treibt ohne »Rotbäckchen« das Blut in die Wangen, macht Spaß. Und was, wenn ein solches Spiel gestrichen ist, gar nicht mehr stattfindet?
Dann, sagt der amerikanische Journalist Robert Louv, entsteht die Gefahr einer Nature Deficit Disorder, des Natur-Defizit-Syndroms, die Chronifizierung eines allen Eltern und Erziehern bekannten Phänomens. Es stellt sich immer dann ein, wenn Kinder längere Zeit in vier Wände gesperrt wurden: Freundliche, ausgeglichene und phantasievolle Kinder sind auf einmal wie ausgewechselt und verwandeln sich in unerträgliche Nervensägen. Aber nach einer Weile, wenn sie draußen toben, am Bach Wasser stauen oder sich im Freien mit Tieren beschäftigen durften, sind sie wieder die Alten. Nur: Kinder, die dauernd indoors gehalten werden – also die meisten Stadtkinder in Deutschland – wollen irgendwann nicht mehr raus. Diese »Stubenkinder« bezahlen die permanente Naturentfremdung nicht nur mit Übergewicht, sondern auch mit neurologischen Störungen: Wahrnehmungs- und Aufmerksamkeitsstörungen, Überaktivität und Gewaltbereitschaft – zusammengefasst im Natur-Defizit-Syndrom.
Louv geht von der so genannten Biophilie aus, der Annahme, dass Menschen eine angeborene Freude an der Natur haben und gerne mit anderen Lebewesen der Natur in Verbindung treten. Eltern können das von ihren Kindern in aller Regel bestätigen. Die von E.O. Wilson begründete Ecopsychologie konnte sogar zeigen, dass schon die Bilder von savannenartigen Landschaften genügen, um starke positive körperliche, neurologische Reaktionen auszulösen. Louv vermutet, dass die menschliche Psyche über ein ökologisches Unterbewusstsein verfügt, ein Band, das Mensch und Natur, Mensch und Evolution untrennbar verbindet. Die Annahme liegt nahe, schließlich dürfte es in der Evolutionsgeschichte keine Beziehung geben, die fundamentaler ist als unsere Beziehung zur Natur. Wird dieses Band durch moderne Lebensweisen durchtrennt, kommt es zu psychischen Störungen. Doch mehr als das: So wie ein gestörter Kontakt zur Mutter zur sozialen Bindungsunfähigkeit führt, kommt es ohne genügende Nähe zu Mutter Erde zu einer ökologischen Bindungsunfähigkeit. Das Schicksal der Erde ist so aufgewachsenen Kindern ganz einfach egal. Woher, so fragt Louv verzweifelt, kommen dann die Umweltaktivisten der nächsten Generationen?
Die Naturferne deutscher Kinder belegt der Jugendreport Natur 2010 in erschreckender Weise. Befragt wurden über 3.000 Jungen und Mädchen aus sechsten und neunten Klassen aller Schulformen in sechs Bundesländern. Die Antworten können einen lachen machen, wenn sie nicht so eindrucksvoll ahnungslos wären: Da geht die Sonne im Norden auf, kommt die H-Milch von H-Kühen, Hühner legen durchschnittlich drei Eier am Tag, manchmal aber auch sechs und mehr, die Frau des Hirsches heißt Reh, und Handys kommen aus der Sicht der meisten Schüler ohne jeden natürlichen Rohstoff aus.
Solche Naturferne liegt nahe, die Eltern machen es vor: Joggen am Trainer statt übers Feld, Fitnessstudio statt Gartenarbeit und als Höchstes der Outdor-Gefühle: statt Picknick am Fluss Grillen auf dem gemeindlich zugelassenen Grillplatz, am besten mit Wasseranschluss und Stromversorgung. Und beim abendlichen Fernsehabend krault das Kind ein Stofftier auf dem Schoß, während nebenan, auf einem zweiten Bildschirm, das virtuelle Feuer gemütlich im Dauermodus prasselt.
Was ist es, das den Schamanismus im Sinne einer Naturheilweise kennzeichnet? Zunächst lässt sich festhalten, dass er nicht auf einem Lehrgebäude basiert, so wie die Traditionelle Chinesische Medizin, oder auf einem wissenschaftlichen Fundament, so wie die klassische Naturheilkunde. Er gründet sich auf uralten Erfahrungsschätzen. Die schamanischen Heilkunde wird auf mindestens 30.000 Jahre geschätzt, aus ihr gingen Lehren wie die ayurvedische Medizin hervor.
Schamanismus arbeitet mit den Heilkräften der Natur: den Kräften der Pflanzen, der Tiere und der Steine. Hinzu kommen die Elemente »Erde, Feuer, Wasser und Luft« und die Kräfte der Himmelsrichtungen »Norden, Süden, Westen und Osten«. Als ältestes Heilungssystem der Menschheit ermöglicht der Schamanismus, die Heilkräfte der Natur und des Kosmos wahrzunehmen, zu verstehen und zu lenken, um sie zum Wohle aller Wesen einzusetzen.
In der Lebenswelt der meisten Kinder existieren Feld, Wald und Wiese, unkontrollierter Freiraum, Himmel über dem Kopf und Matsch nicht mehr; und wenn, dann als gezähmte Sonntagsnachmittagskulisse, vom Spielplatz aus sichtbar oder durchs PKW-Fenster auf dem Weg ins Fitness Center oder in den Club-Urlaub. Natur erleben sie nur noch als problematisch – und wollen deshalb nichts mehr mit ihr zu tun haben. Viel zu früh werden sie mit ökologischen Zerstörungen konfrontiert und sollen Weltprobleme verdauen, obwohl sie doch erst einmal das Vertrauen in die Welt lernen müssten. Eine UNICEF-Studie zum Befinden von Mädchen und Jungen in 21 Industrieländern zeigt: Deutsche Kinder fühlen sich häufig unbehaglich und unakzeptiert, schon Sechs- bis Elfjährige haben Zukunftsängste. Dabei sehnen sich viele danach, fern der elterlichen Leine fremde Landschaften zu entdecken, im Wald unterwegs zu sein oder Tiere zu beobachten, Teil der Welt zu sein, statt ausgeschlossene Beobachter. Doch statt Regenwürmern werden ihnen Tiersendungen geboten, statt echten Abenteuern Gewaltvideos, statt Buddeln, Matschen und Baumhäusern Tischtennisverein und Jugendclub. Kulturellen Autismus nennt das Richard Louv, ohne tiefgehendes Erleben, Secondhand-Erfahrungen. Aufgewachsen sind moderne Kinder sicher eingepackt in Babyschalen, Kinderautositzen, Babysitzen vor dem Fernseher und Hochstühlen. Einer schottischen Studie zufolge sind durchschnittliche Dreijährige nur noch 20 Minuten pro Tag messbar körperlich gefordert. Die Hoffnung, dass Landkinder in Richtung Naturferne den Stadtkindern überlegen sind, konnte der Jugendreport Natur 2010 nicht nähren. Landkinder sind inzwischen ebenso gut wenn nicht besser mit elektronischen Medien ausgestattet als Stadtkinder. Rund 80 Prozent verbringen einen Großteil ihrer Zeit an Spielkonsole, Computer oder Internet.
Die gute Nachricht: Das Natur-Defizit-Syndrom lässt sich rückgängig machen. Natur hilft selbst in krassen Fällen. Naturtherapie erzielt sogar Erfolge bei Kriegs-Traumatisierten. Allein der Anblick von Wäldern und Feldern kann innerhalb von fünf Minuten nachweislich Stress abbauen; um wie viel mehr der Aufenthalt dort, das Spiel, das experimentelle Toben, das Abenteuer. Nicht zwei Stunden Fußball pro Woche hilft den Kindern weiter, sondern Spielzeit mit Material, das sie sich selbst zusammensuchen, so dass Forschungsdrang und Phantasie zu quellen beginnen. Dann müssen auch weniger Antidepressiva und Psychopharmaka gegeben werden, wie mehr als 100 Studien nahe legen. Was wichtig wäre, denn die Situation ist krass: Chronische psychosomatische Beschwerden bei Jugendlichen sind beinahe schon normal. Nach Angaben der Frauenklinik Linz hat rund jedes vierte Schulkind bzw. jeder vierte Jugendliche im deutschsprachigen Raum psychische Probleme oder ist verhaltensauffällig. Allein zwischen 2005 und 2008 wurde um 2
5 Prozent mehr Ritalin gegen ADHS (Aufmerksamkeitsdefizit-Hyperaktivitätssyndrom) verschrieben. Dass es auch anders geht, beweist der Hirnforscher Prof. Gerald Hüther in einem Pilotprojekt. Im Sommer verbringen mehrere kleine ADHS-Patienten mehrere Wochen auf einer primitiven Schweizer Hochgebirgsalm. Fast allen geht es danach deutlich besser. Sie haben natürliche Zusammenhänge erfahren, gespürt, dass es etwas gibt, das größer ist als sie selbst, von dem sie aber Teil sind. Die freie Natur erleben ist für Richard Louv »natürliches Ritalin«.
Lange vor Hüther hatte der amerikanische Professor für Humanökologie Paul Shepard die Pleistozän-Hypothese aufgestellt. Ihr zufolge sind Kinder im Tiefsten ihrer Seele noch Urmenschen. Ihre Bedürfnisse, Sehnsüchte und Fähigkeiten seien auf ein Leben in der Wildnis ausgerichtet. 2005 gab ihm die American Medical Association Recht und befand: »Kinder werden klüger sein, besser mit anderen zurechtkommen, gesünder und glücklicher sein, wenn sie regelmäßig die Chance erhalten, ungegängelt und unstrukturiert in freier Natur zu spielen.«
Obwohl Louvs Buch schon 2005 erschienen ist, wurde es bis heute (4/2011) nicht ins Deutsche übersetzt. In den USA hat es enorme Wogen geschlagen und das »Children and Nature Movement« (www.cnaturenet.org) ausgelöst. Clint Eastwood fordert Häusermakler auf, Siedlungen zu entwickeln, die Kindern einen echten Naturkontakt ermöglichen, Kongress und Senat haben den »No Child Left Inside Act« verabschiedet und das National Center of Environmental Health stellt inzwischen die Pflege von Landschaften als medizinisch-therapeutische Maßnahme dar. Wenig von dieser Begeisterung und Einsicht in die Bedeutung der freien Natur für die kindliche Entwicklung ist in Deutschland zu spüren. Ausnahme: die Waldkindergärten. »Was muss geschehen, damit sich auch abgehobene soziale Gruppen und Schichten ihrer Existenz als Naturwesen wieder bewusst werden können?«, fragt der Natursoziologe Dr. Rainer Brämer von der Universität Marburg. Denn solange Eltern mit der Naturferne ihrer Kinder einverstanden sind oder sie gar vorleben, wird sich nichts ändern.
Der Bewegungsradius von Kindern hat seit den 1970er Jahren um 90 Prozent abgenommen.
1971 bewältigten 80 Prozent der Sieben- und Achtjährigen ihren Schulweg alleine, 1990 schafften das noch neun Prozent.
2006 startete in den USA das erste 24-stündige Fernsehprogramm für Kinder ab sechs Monaten. Die Sendereihen heißen zum Beispiel Brainy Baby, First Impressions, So Smart oder Baby Einstein.
Die Befragung eines britischen Fernsehsenders unter 2.000 Kindern im Alter zwischen 8 und 12 Jahren ergab:
~ 36 Prozent der Kinder zwischen 8 und 12 Jahren spielen einmal in der Woche außer Haus.
~ Nur jedes fünfte Kind ist schon einmal auf einen Baum geklettert.
~ Jedes zehnte Kind meint, Kühe halten Winterschlaf.
~ Mehr als ein Viertel wusste nicht, was einer Biene nach einem Stich passiert.
~ 28 Prozent hatten im letzten Jahr keinen großen Spaziergang mit den Eltern unternommen.
~ Ein Fünftel hatte noch nie einen Bauernhof live erlebt.
Die deutschen Fakten unterscheiden sich davon nur wenig. Für deutsche Kinder gilt:
~ Nur jeder dritte Schüler im Alter zwischen 12 und 15 Jahren hatte jemals einen Käfer oder
Schmetterling auf der Hand.
~ Jeder Vierte hat noch nie ein Reh in der Natur beobachtet.
~ Acht von zehn Schülern sehen es als verboten an, Käfer, Frösche oder Würmer spontan in die Hand zu
nehmen. Jeder zweite Befragte geht davon aus, dass im Wald grundsätzlich keine Blumen oder Beeren
gepflückt werden dürfen.
~ 11 Prozent sind der Meinung, Enten seien gelb.
~ Nur 21 Prozent kennen den Namen der Rosenfrüchte.
~ 90 Prozent halten Naturschutzgebiete für wichtig, aber nur 21 Prozent nähmen gern an
Umweltschutzaktionen teil.
~ Rund 50 Prozent halten Jäger für Tiermörder.
~ 96 Prozent finden es wichtig, den Wald »sauber« zu halten (d.h. ohne »Unkraut).
~
über das im Text genannte Buch von Richard Louv gibt’s HIER bei mir mehr zu lesen (mittlerweile in D erschienen)
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herzlich(t)er Gruß
WaldSeele
wenn ich dich küsse.
wenn ich dich küsse, dann küsse ich nicht nur deinen mund, ich küsse jedes wort, das du gesprochen und all jene, die du nie sprichst.
wenn ich dich küsse, dann nicht nur deinen bauch, sondern all die kinder, die du nie geboren und all die hoffnungen, die du nie verwirklicht hast.
wenn ich dich küsse, dann nicht nur deinen schoß, sondern all die lust, die deine weiblichkeit verspricht und auch jene, die sie nicht halten kann.
wenn ich dich küsse, dann küsse ich nicht nur deinen mund, sondern all den schmerz, all die sehnsucht, all die träume und torheiten, dann küsse ich all die verletzungen, all die schönheit, die einmaligkeit.
wenn ich dich küsse, dann küsse ich nicht bloss den menschen, sondern die seele, den reinen geist, der wild und herrlich die welt entdeckt.
wenn ich dich küsse, dann nicht nur deine augen, sondern all das, was sie sehen und nie sehen werden, all die tränen, die du geweint und besonders jene, die du dir nie erlaubt hast.
wenn ich dich küsse, dann nicht nur deine hand, sondern all den fleiss, den du darin übst und all die taten die du getan und noch tun wirst und besonders jene, die nie getan hast.
wenn ich dich küsse, dann küsse ich nicht nur dich, sondern die reine form deines seins, die wie ein sonnenfeuer mein leben erstrahlt.
wenn ich dich küsse, dann küsse ich die welt, denn alles, was du für mich bist, ist welt.
und jeder kuss ist ein schritt, den ich über deinen boden tue.
.
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dieses Gedicht ist wohl inspiriert durch
das ORIGINAL von Erich FRIED
.
Wenn ich dich küsse
ist es nicht nur dein Mund
nicht nur dein Nabel
nicht nur dein Schoß
den ich küsse
Ich küsse auch deine Fragen
und deine Wünsche
ich küsse dein Nachdenken
deine Zweifel
und deinen Mut
deine Liebe zu mir
und deine Freiheit von mir
deinen Fuß
der hergekommen ist
und der wieder fortgeht
ich küsse dich
wie du bist
und wie du sein wirst
morgen und später
und wenn meine Zeit vorbei ist~~~
herzlich(t)er Gruß ~ WaldSeele
Den sibirischen Völkern und ihrem Schamanismus gewidmetes Naturdrama “Das Herz der Bärin”
Der Jäger Niika ist gezwungen, in Notwehr einen Bären zu töten. Die zugehörige Bärin allerdings verhält sich ihm gegenüber friedfertig und verschont ihn. Im darauf folgenden Winter begegnet Niika in der Wildnis einer stummen, jungen Frau, in die er sich verliebt. Ist sie die Wiederkehr der Bärin?
Mir hat der Film gefallen, die Naturaufnahmen sind grandios. Auch das erste Zusammentreffen Niikas mit dem Schamanen und sowie seine arglose Begegnung mit den Menschen dessen Kultur ist m.E. gut dargestellt. Die Szenen, in denen Niika an seine Grenzen stößt und in denen er Weisung vom Schamanen erhält, sind ausgezeichnet inszeniert.
Ich find den Film sehr gut, auch wenn er sich durch den Fortgang der Jahreszeiten teilweise sehr hinzieht. Es ist ein stiller Film, einer, der durch die Schönheit der Naturaufnahmen in der sibirischen Taiga besticht und das Mystische der Natur und die ihr innewohnende Kraft sehr gut zur Geltung bringt.
– Update [25.2.2013]gerade fand ich weitere Informationen über diesen Film (Quelle) ->
>>Der Hast des städtischen Lebens müde, kommt der junge, abenteuerlustige Este Nika als Jäger in die sibirische Taiga. Fernab der Zivilisation will er sich selbst finden.
Den Sommer verbringt er in einem Dorf unter Ureinwohnern, die ihn mit den Mythen des Nordens vertraut machen und Geologen, Goldwäschern und allerlei Abenteurern. Und er begegnet der lebenslustigen Lehrerin Gitya, die ihm eine gute Ehefrau sein möchte. Den Winter aber zieht es Nika in eine selbstgezimmerte Waldhütte, um in der einsamen Wildnis zu jagen. Dabei trifft er auf zwei Bären. Als das männliche Tier ihn angreift, ist er gezwungen, es zu töten. Der andere Bär, ein Weibchen mit weißer Blesse, begegnet ihm hingegen ohne Feindseligkeit, bevor es wieder in der Taiga verschwindet. Im nächsten Winter zieht es Nika wieder in die Taiga. Eines Tages stellt er fest, dass jemand heimlich seine Fallen leert. Er stellt für den Dieb ein Wolfseisen auf und findet darin wenig später eine in Pelz gehüllte junge Frau. Sie spricht kein Wort und stößt nur Laute aus. Nika nimmt sie mit in seine Hütte, pflegt sie gesund und verliebt sich in sie. Doch dann verschwindet sie in den Weiten der Taiga.
Mit den Mitteln des magischen Realismus erzählt der Film, der nach dem gleichnamigen Roman des estnischen Schriftstellers Nikolaj Baturin entstand, ein abenteuerliches und romantisches Drama um die Suche eines jungen Mannes nach innerem Gleichgewicht. In der gleichnishaften Geschichte spielt der Bär, der in der sibirischen Etymologie eine wesentliche Bedeutung hat, die zweite Hauptrolle. Der estnische Regisseur drehte die internationale Koproduktion unter schwierigen Bedingungen zwei Jahre lang (mit Unterbrechungen) in Sibirien und im nördlichen Uralgebiet. So versagte die Technik bei Temperaturen unter Minus 40°C und der ursprünglich eingesetzte Zirkusbär spielte in der ungewohnten Natur verrückt. Der letztlich im Film zu sehende Bär gehört einem privaten Besitzer und ist ungefähr drei Meter groß. .
Drehbuch nach dem Roman “Karu süda” von Nikolai Baturin. Baturins Roman Karu süda (“Das Herz des Bären”) erzählt von Sibirien und der Urbevölkerung der Samojeden.
Spielfilm Deutschland/Tschechische Republik/Estland/Russische Föderation 2001
(Originaltitel: Karu süda, Regie: Arvo Iho)
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herzlichTer Gruß ~ WaldSeele