Sofortness

 

 

>> Sofortness bezeichnet – aus einer Ungeduld nach einem extrem kurzen Reiz-Reaktions-Verhältnis – die heutige Erwartungshaltung, dass zunehmend „sofort“ der einzig akzeptable Zeitrahmen darstellt.  […]

Glaser definiert die Sofortness als eine Erwartungshaltung, „sofort bedient zu werden bzw. eine Reaktion in medialer Echtzeit zu erhalten“.[4] Der Begriff, auch als „digitale Ungeduld“ bezeichnet, wird mit einer „drastischen Verkürzung der Zeitspanne zwischen Bedürfnissen und Befriedigung“ verknüpft.[5]

Die „Kultur der Sofortness“ ist nach Martha Sarah Stevens von Ungeduld geprägt.[6] Nach Sascha Lobo ist Sofortness das Krönchen der Beschleunigung:
„Es geht nicht mehr schneller als sofort“   […]

Die Wirkung bleibt nicht nur auf das Internet beschränkt, auch weitere Lebensbereiche werden durch diese Ungeduld bestimmt, beispielsweise im Büro die Beantwortung vonE-Mails, im Privatbereich  […]

Die Ungeduld sei empirisch belegbar. Falls eine Internetseite-Einkaufsseite nicht innerhalb von drei Sekunden geladen ist,  […] [7]  <<

(Quelle: wikipedia )

 

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